ethnologik.de » Blog Archive » Filmankündigung “Pension Schöller” - Theaterfilm und Making of am Dienstag, den 16.12

Die Film-AG zeigt am Dienstag, den 16. Dezember um 20h00 in Raum 1.05 Oettingenstr. 67:

Pension Schöller – Theaterfilm und Making of
von der Theatergruppe des Instituts für Ethnologie (2004)

Wie das Institut zur Pension Schöller wurde
Auf dem Ethnofilmfest in Freiburg im wunderschönen Sommer 2003 sagte mir der damalige HiWi bei uns am Institut, also der Alexander Hierl, der in Freiburg mit dabei war, dass er wieder einmal gerne Theater spielen möchte. Ein paar Wochen später wurden bei uns hier im Garten vor der Cafeteria die ersten Filme gezeigt, die im Rahmen des Filmseminars von Julia Bayer und Andrea Engl entstanden waren. Es war ein lauer, wunderschöner Sommerabend, mit vielen Leuten und tollen Filmen. Ich nahm den Alex an der Schulter, führte ihn zu der kleinen Bühne, die dort unten steht und sagte zu ihm, dass wir genau auf dieser Bühne in einem Jahr ein Theaterstück aufführen werden. Welches, das wüsste ich noch nicht, aber mir würde schon was einfallen. Mir fiel dann die “Pension Schöller” ein, ein Schwank aus dem späten 19. Jahrhundert, der in Berlin spielt. Weil da nämlich im Original ein Großwildjäger vorkommt, der permanent in der ganzen Weltgeschichte herumreist, und man aus ihm ganz wunderbar einen Ethnologen machen kann. Und dann habe ich das Stück in die 20er-Jahre nach München verlegt und aus diesem Ethnologen einen Wiener gemacht, wegen der damals dominierenden Wiener Kulturkreislehre. Na ja. Nach einem Aushang “Schauspieler gesucht” hier am Schwarzen Brett trafen sich im WS 2003/2004 in der Teeküche die ersten Interessenten und dann ging es noch im Februar 2004 los. Bis zum Sommer war es ein hartes Stück Arbeit: Es wurde viel und lange geprobt und tatsächlich nur wenig gestritten. Und so kam es im Sommer 2004 nach sehr, sehr viel Arbeit von uns allen zur zweimaligen Aufführung dieser leicht umgemodelten “Pension Schöller”. Der Sommer 2004 war leider extrem verregnet, aber wir hatten großes Glück: Die beiden Abende, an denen wir das Stück aufführten, waren gerade mal regenfrei, was alleine schon die Laune der Zuschauer gehoben hat. Das nennt man Dusel.
Schon vom ersten Treffen an hatte ich darum gebeten, dass eine Kamera mitläuft, um das Ganze zu dokumentieren. So ist nun nicht nur ein Film entstanden, der die Premierenaufführung des Stücks zeigt sondern auch ein Making-of. Ein, wie ich finde, sogar wunderschönes Making-of. Was aber nicht an uns lag, sondern an der Kamerafrau Mara Cole und am Cutter Felix Oberthür, der aus den vielen Filmkassetten nicht nur einen schönen Theaterfilm sondern auch einen halbstündigen Film über unsere Probenarbeiten gemacht hat.

Wir zeigen daher am Dienstag, 16.12.2008 im Raum 1.05 in einer Welturaufführung beide Filme im Rahmen der Film AG, also das Making-of und den Theaterfilm. Dazu laden wir euch alle herzlich ein: Es gibt bestimmt viel lachen! Wir würden bitten, pinktlich um 20.00 Uhr da zu sein.
Mit lieben Grüßen an alle,
W. Habermeyer

“Pension Schöller”

Amalie Pfeiffer: Sylva Visser
Eugen: Alexander Hierl
Frau Schöller/Jean: Ira Pohl
Alfred Geldinger: Hans Hofmann
Frau Stutenstett: Annette Hüsken
Friederike: Paula Andrea Quintana Castillo
Ulrike Sprosser: Hilde Link
Walli Sprosser: Valli Link
Ernestine Kissling: Jenny Schmaus
Kaspar Geldinger: Wolfgang Habermeyer
Fritz Bernhardy: Steffen Kleemann
Franziska: Nicole Votruba

Mitarbeit
Kostüme, Maske, Requisite: Anja Birkle
Souffleuse: Anke Schuster
Kamera: Mara Cole, Fabian Klenk, Felix Oberthür
Partyorganisation und Catering: Karin Kolber, Sarah Schmitz
Licht: Klaus Saller
Und viele, viele andere nette Menschen

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