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E-Mail der StuVe vom 16. Juli 2010:

Liebe Studierende,

am nächsten Donnerstag, den 22. Juli wird es soweit sein – der Senat der LMU entscheidet über die zukünftige Höhe der Studiengebühren. Er kann jeden Betrag zwischen 300 Euro und 500 Euro festlegen.

Jetzt fragen wir euch nach eurer Meinung und fordern euer Engagement!

Bitte schreibt den Senatoren und Senatorinnen, die am 22. Juli über euren Geldbeutel entscheiden, eure persönliche Meinung zu Studiengebühren und der von euch erwünschten zukünftigen Höhe an der LMU. Der Senat soll die gesamte Hochschule vertreten – auch die Studierenden.

Du bist für eine Senkung?
Dann tritt der Facebookgruppe „Wir fordern die Senkung der Studiengebühren an der LMU am 22.Juli“ bei und verbreite die Nachricht:
www.facebook.com/home.php?#!/group.php?gid=136644989691939

Die Studierenden im Senat sind leider nur 2 von 16 Mitgliedern, deshalb ist es sehr wichtig, dass viele Studierende hier ihre Meinung per E-Mail im Vorfeld äußern um die Mitglieder des Senats über eure Probleme, Wünsche und Vorstellungen zu informieren.

Mehr Infos zu Themen, die Studierende an der LMU angehen findet ihr hier:
Homepage der Studierendenvertretung: www.stuve.uni-muenchen.de/index.html
Facebookgruppe: www.facebook.com/pages/StuVe-LMU-Munchen/98013238035?ref=ts

Zum Semesterabschluss der Film-AG laden wir Euch herzlich zum GARTENKINO ein:

DIENSTAG, 20. JULI 2010 UM 21:30 UHR IM GARTEN DER BIEDERSTEINERSTRASSE 28.

Gezeigt werden drei studentische DokFilme zu Straßenkünstlern, StreetArt & dem Leben im Bauwagen.
Für Bier ist gesorgt, packt Euch eine Decke und eine Handvoll Freunde ein und feiert mit uns das Semesterende film
Wir freuen uns auf Euch!
Sollte das Wetter wider Erwarten schlecht sein, zeigen wir die Filme wie gewohnt um 20:00 im Raum E 006 (Hauptgebäude).

GARTENKINO:

4 WÄNDE 2 ACHSEN
Clarissa Leopold, Rebecca Zehr
Deutschland 2009, 24 Min.

Drei Menschen und ein Blick auf ihre
vier Wände. Sei es der Versuch, aus
dem bürgerlichen Alltag auszubrechen,
der Tristesse einer Wohnung zu
entfliehen oder einen Weg aus der
Obdachlosigkeit zu finden. Ein Leben
auf vier Rädern: Alltag, Erinnerungen, Träume. And no particular way to go.

ALL CITY KINGS
Florian Braig, Anna Viktoria Pröbstle, Lea Tesfaye
Deutschland 2009, 31 Min.

Einblicke in die Münchner Graffiti und Street Art Szene.
Unterwegs mit Spraydose und Schablone in der bayerischen Isarmetropole:
Zwischen Kunst, Rebellion und klarem politischen Statement zeichnet sich in All City Kings das Portrait der vielschichtigen Szene ab, die Münchens öffentlichen Raum zurückfordert.

STADTNOMADEN
Valeska Fimberger, Alexander Greie, Barbara Nickl, Sylva Visser
Deutschland 2009, 37 Min.

Straße als Sprungbrett, Straße als
Berufung, Straße als Endstation.
Stadtnomaden ist ein Film über Musik,
Zaubern und Malen als Kunst auf der
Straße und über den Traum,
seine Leidenschaft zum Beruf zu machen.

Auch diese Jahr gibt es wieder hier am Institut entstandene Dokumentarfilme. Alle sind herzlich zur Premiere am 21.07. eingeladen.

Den Flyer gibt es hier www.facebook.com/photo.php?pid=299905&id=123610424329337

Zudem wurden die alten Filme, die am Institut gedreht wurden, neu aufgelegt und können ab sofort am Institut für nur 1€ pro Film als DVD gekauft werden.

Die FilmAG zeigt am Dienstag, den 13.Juli 2010 im Raum E 006 um 20:00 zwei Filme im Rahmen der Bildungsproteste:

I. Bildungsprotest 2010 –
Eine 10-minütige Dokumentation der Besetzungen in München von Jana Türlich. Die Filmemacherin wird anwesend sein.

II: Ein Dia-Abend von der Revolution - Die 68er Bewegung an der Münchner Kunstakademie, dt. 65 min.

“In den 1960er Jahren sah es an der Kunstakademie so aus wie an den meisten deutschen Universitäten. Junge Idealisten veranstalteten «Notstands-Happenings» und forderten, die NS-Zeit aufzuarbeiten. Im Februar 1969 rasten Studenten auf Motorrädern und Mopeds durch die Gänge der Hochschule, um «das Establishment einzuschüchtern und die Akademie zu entweihen.» Die «Bild»-Zeitung titelte: «Münchens Akademie in Schweinestall verwandelt«“.

AUS 200 Jahre Kunstakademie von Britta Schultejans © 2008 dpa - Deutsche Presse-Agentur
Projekt Aka 68 ½ - Kunstakademie München 2008 - Filmkonzeption und Schnitt: Franz Wanner
Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Matthias Wähner (ADBK)
© 2008 ADBK - Akademie der Bildenden Künste München

Die Film Ag zeigt am 6. Juli um 20 uhr in Raum E006 (HgB)

‘Vale la pena’ - ‘Worth the trouble’
von Ruth Krause
Kolumbien, England 2009, 22 min.

‘Worth the trouble’ erzählt die Geschichte von drei besonderen Frauen: Frauen die sich selbst in Lebensgefahr bringen. Sie sind Menschenrechtsverteidigerinnen in Kolumbien. Daher werden sie sowohl von linken Guerillas und rechten paramilitärischen Gruppen als auch von der Regierung unter Druck gesetzt. Aus Angst leben sie von der Mehrheitsgesellschaft isoliert.
Hauptsächlich arbeiten sie mit Angehörigen von ‘Desaparecidos’ (’Verschwundenen’): Personen, die wegen ihrer politischen Einstellung spurlos verschwinden.
Was ist das Verhältnis zwischen den drei Frauen und den Angehörigen der Verschwundenen? Was bewegt die Frauen dazu, den Angehörigen bei ihrer Suche zu helfen und sich damit selbst in das Schussfeld der bewaffneten Gruppen zu bringen? Wie gehen sie damit um, tagtäglich mit Gewalt konfrontiert zu sein?
Der Film ist keine naive Hommage, sondern beleuchtet auf verschiedensten Ebenen die Ursachen und Folgen des Handelns der Frauen. Dies soll dem Zuschauer ein tiefes Verständnis ermöglichen und macht die ethnologische Herangehensweise offensichtlich. Der Film lässt außerdem einen kritischen Blick auf aktivistische ethnologische Forschung zu und lädt zur Diskussion hierüber ein.

‘Worth the trouble’ ist der Abschlussfilm von Ruth Krause im Masterstudiengang ‘Visual Anthropology’ an der University of Kent, Canterbury (GB). Zuvor hat sie am Institut für Ethnologie in München studiert.
Die Filmemacherin freut sich auf eine anschließende Diskussion!

Die FilmAG des Instituts für Ethnologie lädt ein:

zum Vortrag mit Video-Dokumentation von P. Subramaniam, Chennai:

” Applications of Visual Ethnography in Tribal Identity- a case study among the tribal groups of Nilgiris in South-India”

Dienstag, den 29.06.2010 um 20.15 Raum E 006 im Hauptgebäude

Dr. P. Subramaniam, Senior Lecturer am Manipal Institute of Communication, Manipal University, unterrichtet derzeit an der Hochschule Bremen zu “Global Media and TV Production”.

(Prof. Dr. Frank Heidemann)

Arbeit und Integration: Was ist ethnologisch an der Arbeit als Arbeitsvermittlerin?
Swenja Poll, Beraterin bei der Ingeus GmbH

Arbeitsvermittlung hat auf den ersten Blick nur wenig mit dem Wissen und den Fähigkeiten zu tun, die im Ethnologiestudium vermittelt werden. Bei genauerer Betrachtung erfordert dieses Arbeitsfeld jedoch viele der Kenntnisse und Eigenschaften, die einen guten Ethnologen auszeichnen. Darüber hinaus eröffnet sie – gerade in der Arbeit mit Empfängern von Arbeitslosengeld-2 – tiefe Einblicke in Lebens- und Arbeitsumstände in Deutschland, die Hochschulabsolventen für gewöhnlich verschlossen bleiben.
Die Referentin berichtet aus ihrem Arbeitsalltag. Dabei geht sie auch auf die Herausforderungen ein, die sich daraus ergeben, dass im Rahmen der Arbeit strenge Vorgaben der öffentlichen Hand eingehalten werden müssen. Des Weiteren steht die Referentin den Studierenden für Fragen zur Arbeitssuche zur Verfügung.

Ort und Zeit: 18:00 - 20:00, Edmund-Rumpler-Str. 13, Raum B185
Veranstalter: Fachschaft und Institut für Ethnologie

Am 1. Juni erscheint die neue Ausgabe von ethmundo.de, diesmal unter dem

Titel: Gesundheit!

Auch das Gegenstück der Gesundheit, die Krankheit, wird dabei nicht zu kurz kommen. Aber aus welchem Grund beschäftigen wir uns mit Gesundheit und Krankheit? Ist das nicht ein Thema, das allein der Medizin und Psychologie vorbehalten ist? Ein Thema, dass man biologisch, neurologisch, möglicherweise auch psychologisch untersuchen und verstehen muss? Ein Feld, in dem naturwissenschaftliche Gesetze herrschen, ein Thema, zu dem die Ethnologie gar keine konkreten Aussagen treffen kann?

Ja! mag die Schulmedizin sagen. Nein! sagen selbstverständlich die Kultur- und Gesellschaftswissenschaftler. Nicht nur, weil wir natürlich ohne weiteres zu Allem etwas zu sagen hätten, sondern auch, weil es eine der grundlegenden Annahmen der Ethnologie ist, dass der Mensch bis in seine Biologie hinein kulturell geprägt ist.

Doch wie alles andere auch, sind der Körper und seine Gebrechen symbolisch aufgeladen und kulturell verschieden. Nicht umsonst gibt es zahllose Vorstellungen davon, was nun „krank“ ist und was „gesund“. Um einige dieser Vorstellungen wird es in dieser Ausgabe von ethmundo.de gehen. Von der Magie über traditionelle Heilverfahren bis hin zur Selbstdiagnose im Internet werden wir in unserer aktuellen Ausgabe verschiedene Ideen rund um Krankheit und Gesundheit beleuchten.

Die Fachschaft Ethnologie der LMU München ist nun auch auf Facebook vertreten:

de-de.facebook.com/pages/Munchen-Germany/Fachschaft-Ethnologie/123610424329337

Ihr seid natürlich herzlich eingeladen, Euch dort mit Eurer Fachschaft zu vernetzen und zu kommunizieren!

Was ist bisher passiert?
Nach den Abstimmungen im November 2009 war ein zweijähriges Pilotprojekt zum Semesterticket für die Studierenden an der TUM und der Hochschule München geplant. Hierzu kam es nicht.
Das Modell (für TUM & HM) einer reinen Ausfallbürgschaft durch Hochschulen, Stadt und Freistaat scheiterte am Unwillen der MVG, sich auf diese Bürgschaft einzulassen.
Die MVG bestand auf eine tatsächliche Zahlung der bekannten Summe! Egal wie hoch die finanziellen Ausfälle tatsächlich gewesen wären.
Wollen wir uns das gefallen lassen?
WIR SAGEN NEIN!
Wer sind wir? Wir sind der neu besetzte AK Semesterticket.
Am Montag trafen sich Studierende der HM, TUM und LMU und haben entschieden, gemeinsam explizit unter der Beteiligung der LMU für Neuverhandlungen einzutreten.
Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass dem MVV und seinen Gesellschaftern mit Verhandlungen allein nicht beizukommen ist.
Welche Aktionen sind geplant?
Es wird argumentiert, uns, den Studentinnen und Studenten, bliebe ohnehin nichts anderes übrig, als den ÖPNV (Öffentlichen Personennahverkehr) zu nutzen.
Das glauben wir nicht!
Nun seid ihr gefragt. Unterstützt uns und zeigt der MVG euren Unmut!
Nehmt das Fahrrad, Auto, Fahrgemeinschaften, Roller, Pferd, schlaft in der Uni und was euch sonst noch in den Sinn kommt.
Seid kreativ und nutzt Alternativen zum ÖPNV!
Ab Juni geht es los! Die Sache liegt jetzt auch wieder mit in eurer Hand!

Euer AK Semesterticket
www.semesterticket-muenchen.de/blog/

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