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Einladung zum Vortrag von Ass. Prof. Dr. Markus Dressler (Hofstra University in Hempstead, New York) “Die Aleviten der Türkei: Religiöse Autorität im Wandel”

Im traditionellen Alevitum Anatoliens war der „dede“ nicht nur für das religiöse Ritual zuständig, sondern besaß darüber hinaus auch Autorität in politischen und rechtlichen Angelegenheiten. Dies hat sich in den letzten Jahrzehnten radikal geändert, und der „dede“ ist heute in erster Linie für religiöse Fragen und alevitische Rituale zuständig.

Der Vortrag beleuchtet die Transformation des „dede-Amtes“ auf dem Hintergrund sozio-historischer Veränderungen sowie der spezifischen Religionsdiskurse der Türkei und Deutschlands.

In diesem Zusammenhang wird auch die Rolle des „modernen dede“ bei der jüngeren Renaissance des Alevitums diskutiert.

Zeit: Mittwoch den 06.02.08 um 18:00 c.t.
Ort: Institut für Geschichte und Kultur des Nahen Orients sowie Turkologie Hörsaal 101

Veranstaltet von der DTG, Deutsch-Türkische-Gesellschaft, zusammen mit dem Institut für Geschichte und Kultur des Nahen Orients

Einladung zu einem Vortrag von Herrn Tadashi Endo, Butoh Tänzer und Leiter des Butoh-Zentrums Göttingen über „Butoh als performative Auseinandersetzung mit der Körpersprache des westlichen Tanztheaters“.

Zeit: Montag, 4. Februar 2008, 14 c.t.,
Ort: Raum 1.14, Oettingenstr. 67 OG

Frei nach dem Motto “Lasst Gründer erzählen”, lädt die Studenteninitiative TEG | the entrepreneurial group e.V. zu einem Gründerabend mit den Gründern der neuen Web 2.0 Bücherbörse Bookya ein. Die Veranstaltung findet am 22. Januar 2008 um 19 Uhr im Lyrik Kabinett in der Amalienstraße 83a in München statt. Julian Bez und Norman Egli, beide 21 Jahre alt und aus Berlin, werden über ihre Unternehmensgründung berichten.
Weitere Information unter: www.teg-ev.de

Es diskutieren Werner Schiffauer, Manuela Bojadzijev und Esra Erdem zu

“Islamkonferenzen, Integrationsgipfel und Antiislamismus:
Zwischen repressiver Ausgrenzung und islamophilen Positionen”

am 18.1.08, um 21h im Neuen Haus der Münchner Kammerspiele, Falkenbergstr. 1

Kein anderes Thema erhitzt derzeit die Gemüter und polarisiert so stark wie “der Islam”. Das Erstarken anti-islamistischer Ressentiments und Politiken hat das Leben von Muslimas und MigrantInnen in Deutschland nachhaltig beeinträchtigt. Von einem neuen rassistischen Orientalismus ist die Rede, der auch die Ausländer- und Sicherheitsgesetze repressiv beeinflusst. So steht jeder islamische Verband unter dem Generalverdacht des Terrorismus.
Politische Antworten jenseits der Polarisierung Welche Auswirkungen haben diese Politiken auf das Leben migrantischer Communities, welche Reaktionen und Gegenpolitiken provozieren sie? Was bedeutet eine Islamisierung großer Teile migrantischer Communities? Wie kann die auswärtige Kulturpolitik darauf reagieren und was bedeutet das für den “Dialog mit dem Islam”? Welche politischen Antworten sind jenseits der Polarisierungen möglich?

AGENDA-21-Filmabend des Monats Januar, am Dienstag den 15.1.2008 um 19.30 Uhr.
Wir zeigen im Herrschinger Kino Breitwand, Luitpoldstr. 5, 5 Min. vom S-Bahnhof Herrsching (Kartenreservierung empfehlenswert! T. 08152-399610) den afrikanischen Spielfilm „Guelwaar“ (OmU).
Der poetische und hochaktuelle Film ist ein Hauptwerk des senegalesischen Regisseurs Ousmane Sembène, der als Altmeister des afrikanischen Kinos gilt und im Juni 2007 verstorben ist. Wer im September 2006 bei uns Sembènes Film “Mooladé” gesehen hat, war sicher von der besonderen Art seines afrikanischen “Volkskinos” fasziniert.

In „Guelwaar“ führt Sembene an die wesentlichen Probleme der schwarzafrikanischen Gesellschaften heran: Das explosive Nebeneinander der Religionen, die Rolle der Frauen, Korruption und Machtmissbrauch, Arbeitslosigkeit und Emigration, das Gefälle zwischen Stadt und Land.

Im anschließenden Filmgespräch steht Kemo Sané von der Münchner Association des Sénégalais zur Diskussion zur Verfügung.

Inhalt des Films:
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In einem Dorf im Senegal soll der verstorbene christliche Politiker Guelwaar beigesetzt werden. Doch als man ihn zu Grabe tragen will, ist die Leiche verschwunden. Aufgrund einer Verwechslung wurde Guelwaar bereits von einer muslimischen Familie nach deren Ritus beerdigt. Es kommt zu Auseinandersetzungen zwischen den Familien, in die sich Polizei und Obrigkeit einmischen. Rückblenden zeigen den Toten als unbequemen Kritiker der sozialen und wirtschaftlichen Missstände seines Landes. Allmählich nun kommen die wahren Umstände seines Todes ans Tageslicht…

Es ist wieder soweit! Nachdem in den letzten Jahren Tübingen, Halle, Münster und Göttingen die Austragungsorte ereignisreicher ethnologischer Zusammenkünfte waren, laden in diesem Jahr die Studierenden des Heidelberger Ethnologie-Institutes herzlich ein zum

5. Ethnologischen Symposium der Studierenden
«ethnologie! grenzenlos?»
vom 12. bis 15. Juni 2008

Möchtest Du teilnehmen an Austausch und Diskussion mit anderen Ethnologie-Studenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz? Hast Du Lust, von den Erlebnissen und Forschungen anderer Studierender zu erfahren? Oder hast Du Interesse, Deine eigenen Gedanken und Projekte zu unserem diesjährigen Thema in einem Vortrag oder Workshop vorzustellen und zu reflektieren?
Dann melde Dich bis spätestens zum 18. Mai 2008 an.
Wenn Du einen eigenen Vortrag für das Symposium hast, schicke uns die erforderlichen Unterlagen bis zum 30. April 2008.

Informationen zum Symposium und zur Anmeldung, Formulare sowie Neuigkeiten findet Ihr unter: ethnologiesymposium2008.wordpress.com
Bei sonstigen Fragen oder Vorschlägen sind wir jederzeit erreichbar unter: symposium2008 AT web DOT de

Alaska – Von Bären, Russen und Indianern
Dipl. Ing. Jürgen Wüsteney

Für die Jagd nach Seeotterfellen gründete Russland im 18. Jhdt. eine Siedlung auf der Insel Kodiak. Die zugehörige Lagerhalle beherbergt heute das Baranow-Museum, das neben der orthodoxen Kirche und dem Seminar die russische Vergangenheit von Kodiak repräsentiert. Auf Kodiak trafen die Russen auf die Alutiiq als angestammte Bevölkerung und auf die bekannten Kodiak-Bären.
Auch die Kenai-Halbinsel zeigt in der Stadt Kenai, aber noch mehr in Nicolaevsk den russischen Einfluss, während der Kenai River weltweit bekannt ist für seinen Lachs. Die Stadt Seward (benannt nach dem US-Amerikanischen Außenminister, der den Russen Alaska 1867 abkaufte) ist heute Anziehungspunkt für Touristen mit Hafen und Eisenbahnendpunkt, mit Ausflügen in den Kenai Fjords National Park und mit Schlittenhunde­fahrten auch im Sommer.
In Valdez (einer spanischen Gründung) beginnt der Richardson Highway begleitet von der Öl-Pipeline zum Nordpolarmeer.
Mit der Ausdehnung der Seeotterjagd verlegten die Russen die Verwaltungszentrale ihrer Kolonie in den Südosten des heutigen Alaska, nach Sitka, das auch nach 1867 bis 1906 Hauptstadt von Alaska blieb.
Die ehemaligen Kampfstätten der Tlingit, die den Russen heftigen Widerstand leisteten, sind heute Nationalpark, wie auch des ehemalige Bischofshaus.
Vor dem Hintergrund der beeindruckenden Fauna und Flora entlang des Golfes von Alaska sind so verschiedene Kulturen aufeinandergestoßen und zusammengekommen wie Alutiiq, Tlingit, Russen, Spanier und US-Amerikaner.

Jürgen Wüsteney, Dipl. Ing., war im Berufsleben mit Aufgaben der Datenfernverarbeitung und Kommunikationstechnik beschäftigt. Zuletzt weltweit verantwortlicher Entwicklungschef für Private Kommunikatiossysteme in einem Großunternehmen. Nach der Pensionierung war er acht Jahre lang jeweils im Sommer als Ranger in zwei kulturorientierten Nationalparks in den USA tätig: im Mesa Verde und im Bandelier Nationalpark im Südwesten der USA. Auf diesen und auf weiteren Erfahrungen aus Nord- und Südamerika und aus Ozeanien fußt seine vielfältige Vortragstätigkeit.

Zeit: Donnerstag, den 10. Januar 2008, 19 Uhr
Ort: Völkerkundemuseum, Maximilianstr. 42

Am Freitag, dem 28.12., zeigen Jennifer Peachey und Alexander Hirl ihre Abschlussfilme des Studiengangs Visuelle Anthropologie am Granada Centre der University of Manchester.

Ort: Im Interim Bürgertreff Laim e.V., Agnes-Bernauer-Str. 97, 80687 München-Laim
(S-Bahn Haltestelle Laim, U4/ U5 Haltestelle Laimer Platz, Strassenbahn 19 Haltestelle Fürstenrieder Strasse)

Zeit: Freitag, 28.12., Beginn 19.00 (Einlaß ab 18.00)

Einlaß ist umsonst, es gibt Kleinigkeiten zu essen, Getränke kosten etwas (aber nicht viel)

Und hier die Beschreibung der Filme:


Home . Jennifer Peachey. England/ Japan 2007

Was ist „Zuhause”? Was ist „Familie”? Die Filmemacherin begibt sich mit ihrer Mutter auf eine Reise durch Erfahrungen, Erinnerungen und Gedanken über Familie und Leben in Japan und im „barbarischen England”. Die Reise führt in den Norden Japans, wo die Familie zum O-Bon (Totenfest) zusammenkommt.
Der Film fragt, wie wichtig Begriffe wie „Blut”, „Land” und „Kultur” dafür sind, Heimat zu verstehen.

Leyssart. Alexander Hirl. Deutschland 2007

Dominique und Therese leben ihre Leidenschaft im Südwesten Frankreichs mit über 8000 Tieren. Sie züchten vom Aussterben bedrohte Haustierrassen, machen keinen Profit und sind auf freiwillige Arbeiter angewiesen, die mit auf dem Hof leben. Wie vereinbart man das mit fünf Kindern und einer Realität, die die eigenen Ideale ständig in Frage stellt? Und was, wenn man nicht mehr die gleichen Ideale hat?
Ein Film über die Natur von Beziehungen.

Es wird eine kurze Einführung vor den Filmen und genügend Zeit für Fragen danach geben.

Wir freuen uns auf Euch!

Liebe Studierende,

für Freitag, den 21.12.2007, 10 Uhr c.t., hat uns Tomas Soucek M.A. als Gast zugesagt. Herr Soucek studierte an der Universität München Amerikanische Literaturgeschichte, Neuere deutsche Literatur und Mediävistik und schloss im SoSe 2001 mit einer Arbeit zu ‚Bob Dylan als amerikanischem Pop-Lyriker’ ab. Nach Ausbildung zum und mehrjähriger Tätigkeit als Online-Redakteur machte er sich vor einiger Zeit selbständig und arbeitet nun als freier Redakteur, Lektor und Autor – und ist so im besten Sinne „Textarbeiter“.
In unserer Schreibwerkstatt, die generell wissenschaftliches Schreiben, Referieren und Präsentieren vermitteln will, wird Herr Soucek kurz zu verschiedenen Textsorten und ihren Eigenheiten referieren und in praktischen Übungen darlegen, dass Esprit, Wortgewandtheit und Lesbarkeit in einer wissenschaftlichen Seminararbeit nicht zwangsweise fehlen müssen.
Es ergeht herzliche Einladung an Studierende in Haupt- und Nebenfach, im Grund- wie im Hauptstudium.

Magnus Treiber

Zeit: 21.12.07, 10:00 Uhr ct
Ort: Raum 0.33, Oettingenstrasse 67

- “Literaturliste to go”:
hier können Ihre Studierenden die eigenen Literaturlisten mitbringen, wir helfen ihnen bei der Recherche. Das ist besonders sinnvoll, wenn die eigene erste Recherche keine Treffer gebracht hat. Der Zeitpunkt (13 Uhr) ist so gewählt, dass Studierende in der Mittagspause teilnehmen können.
- Literaturverwaltungsprogramme Endnote und Citavi:
Vorstellung der Funktion und der sich daraus ergebenden Möglichkeiten - nicht nur für Studierende

Termine:

Neu! Literaturliste “to go”
Datum: 18.12.2007
Zeit: 13:00-14:00 Uhr
DozentIn: Infoteam
Ort: Schulungsraum der Universitätsbibliothek F002
Eigene Listen mitbringen - Bibliothekare unterstützen Sie bei der Recherche.
Neu! Literaturliste “to go”
Datum: 16.01.2008
Zeit: 13:00-14:00 Uhr
DozentIn: Infoteam
Ort: Schulungsraum der Universitätsbibliothek F002
Eigene Listen mitbringen - Bibliothekare unterstützen Sie bei der Recherche.

“Nie wieder abtippen” Literaturverwaltung mit Endnote
Datum: 29.11.2007
Zeit: 14:00-16:00 Uhr
DozentIn: Frau Söllner
Ort: Schulungsraum der Universitätsbilbiothek F002
Wie geht man mit Literaturverwaltungsprogrammen richtig um?
“Nie wieder abtippen” Literaturverwaltung mit Endnote
Datum: 17.01.2008
Zeit: 14:00-16:00 Uhr
DozentIn: Frau Söllner
Ort: Schulungsraum der Universitätsbibliothek
Wie geht man mit Literaturverwaltungsprogrammen richtig um?

“Nie wieder abtippen” Literaturverwaltung mit Citavi
Datum: 13.12.2007
Zeit: 14:00-16:00 Uhr
DozentIn: Frau Söllner
Ort: Schulungsraum der Universitätsbibliothek F002
Wie geht man mit Literaturverwaltungsprogrammen richtig um?
“Nie wieder abtippen” Literaturverwaltung mit Citavi
Datum: 30.01.2008
Zeit: 14:00-16:00 Uhr
DozentIn: Frau Söllner
Ort: Schulungsraum der Universitätsbibliothek F002
Wie geht man mit Literaturverwaltungsprogrammen richtig um?

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